Messen

Bei uns führst du sogenannte OTDR-Messungen durch.

Eine OTDR-Messung (Optical Time Domain Reflectometry) ist eine Technik zur Charakterisierung von Glasfasernetzwerken. So analysieren wir die Qualität, Integrität und Leistung von Glasfaserverbindungen.

Spleißen

Deine wichtige Tätigkeit im Bereich der Glasfaserinstallation- und wartung.

Zwei Glasfaserenden werden miteinander verbunden, um eine kontinuierliche Lichtübertragung zu ermöglichen. Wird z. B. durchgeführt, um Glasfasern zu verlängern oder beschädigte Teile zu reparieren.

Einblasen

Das Einblasen bezeichnet den Prozess des Einziehens von Glasfaserkabeln in bereits verlegte Leerrohre oder Mikrorohre.

Um die Glasfaser vor Beschädigung zu schützen und eine optimale Leistung sicherzustellen, müssen die richtigen Materialien und die richtige Technik angewendet werden.

So gehts: Wir zeigen dir wie!

Du hast dich schon immer gefragt, wie Glasfaser funktioniert und was hinter dieser Technologie steckt? Dann los. Lies unten mehr und tauche schon bald mit uns in die faszinierende Welt der Hochgeschwindigkeitsnetze ein!

Die OTDR-Messung (Optical Time Domain Reflectometry) ist eine Technik zur Charakterisierung von optischen Glasfasernetzwerken, So analysieren wir die Qualität, Integrität und Leistung von Glasfaserverbindungen.

OTDR-Messungen nehmen eine entscheidende Rolle bei der Installation, Inbetriebnahme, Wartung und Fehlerdiagnose von Glasfasernetzwerken ein. Sie ermöglichen eine präzise Bestimmung der Faserlänge, die Identifikation von potenziellen Problemstellen sowie eine umfassende Bewertung der Netzwerkqualität.

Funktionsweise im Detail: Ein OTDR sendet einen kurzen Lichtimpuls in die Glasfaser und misst die Rückkehr von Lichtreflexionen und -dämpfungen. Diese Reflexionen werden durch Unebenheiten wie Verbindungsstellen, Faserverbindungen, Biegungen, Brüche und Dämpfungspunkte erzeugt.

Zeit und Entfernung im Fokus: Das OTDR erfasst die Zeit, die das Licht benötigt, um von der Lichtquelle zu den Reflexionen zurückzukehren. Dank der bekannten Lichtgeschwindigkeit in der Glasfaser kann die Entfernung zu den Reflexionen exakt berechnet werden. Dies erlaubt die genaue Kartierung von Position und Intensität der Reflexionen entlang der Glasfaserschleife.

Dämpfung und Verlust im Blick: Die Analyse der Intensität der zurückkehrenden Lichtsignale ermöglicht dem OTDR die Bereitstellung von Informationen über Dämpfung (Verlust) entlang der Glasfaserstrecke. Dies unterstützt die Identifikation von Bereichen mit bedeutendem Dämpfungsverlust, die eventuell Wartung oder Reparatur erfordern. Mithilfe der OTDR-Messung lassen sich diverse Ereignisse in der Glasfaser identifizieren, darunter Faserenden, Biegungen, Verbindungen, Brüche und Faserverluste. Hieraus ergibt sich eine präzise Bewertung der Netzwerkqualität und -integrität.

Visuelle Darstellung: Die Resultate einer OTDR-Messung werden oft in Form eines Diagramms visualisiert, das die Intensität des zurückkehrenden Lichts über die Entfernung hinweg zeigt. Anhand dieser Grafik können Techniker auf den ersten Blick Unregelmäßigkeiten im Glasfasernetzwerk erkennen.

Beim Glasfaserspleißen werden die Glasfaserkabel mithilfe einer spezialisierten Spleißmaschine dauerhaft miteinander verschmolzen. Durch diesen Vorgang entsteht eine praktisch nahtlose Verbindung zwischen den Fasern, die äußerst geringe Dämpfungsverluste und Reflexionen aufweist. Um optimale Leistung zu garantieren, erfordert das Glasfaserspleißen eine präzise Ausrichtung und sorgfältige Vorbereitung der Faserenden.

Der Vorgang des Glasfaserspleißens umfasst üblicherweise folgende Schritte:

Vorbereitung: Die Glasfaserenden werden gründlich gereinigt, abisoliert und auf die korrekte Länge zugeschnitten. Dies ist wichtig, um eine ordnungsgemäße Ausrichtung während des Spleißens zu gewährleisten.

Ausrichtung: Die Spleißmaschine positioniert die Glasfaserenden so, dass sie perfekt ausgerichtet sind, um minimale Verluste bei der Signalübertragung zu gewährleisten.

Verschmelzung: Die Spleißmaschine verschmilzt die Faserenden, um eine dauerhafte Verbindung herzustellen. Dieser Prozess erfolgt durch Erhitzen der Fasern und deren anschließende Verbindung.

Prüfung: Nach dem Spleißen wird die entstandene Verbindung auf Verluste und Reflexionen getestet. Hierfür kommen die Messung mittels ODTR (Optical Time Domain Reflectometer) und weitere Messtechniken zum Einsatz.

Das Einblasen bezeichnet den Prozess des Einziehens oder Einführens von Glasfaserkabeln in bereits verlegte Leerrohre oder Mikrorohre. Um die Glasfaser vor Beschädigung zu schützen und um eine optimale Leistung sicherzustellen, müssen die richtigen Materialien und die korrekte Technik angewendet werden.

Vorbereitung: Zunächst werden die benötigten Glasfaserkabel auf Spulen oder Rollen vorbereitet. Dabei wird besondere Aufmerksamkeit auf den Schutz und die vorbereiteten Kabelenden gelegt.

Vorbereitung des Leerrohrs: Das vorhandene Leerrohr oder der vorgesehene Hohlraum, in den die Glasfaser eingezogen werden soll, wird auf eventuelle Verunreinigungen oder Hindernisse geprüft. Eine klare Leitung im Leerrohr ist Voraussetzung für einen reibungslosen Einblaseprozess.

Einblasmethode: Bei der Einblasmethode bewegen Druckluft und eine spezielle Technik das Glasfaserkabel durch das Leerrohr. Oft wird das Kabel mit einem Gleitmittel versehen, um die Reibung zu minimieren und den Einblasvorgang zu erleichtern.

Überwachung und Ausrichtung: Während des Einblasens wird die Position und Ausrichtung des Kabels kontinuierlich überwacht. So wird sichergestellt, dass das Kabel korrekt eingezogen wird und keinerlei Schäden erleidet. Dabei kommen auch Kameras und Sensoren zum Einsatz.

Abschließende Kontrolle: Nach dem erfolgreichen Einziehen des Glasfaserkabels wird eine Qualitätsprüfung durchgeführt. Optische Messungen und zusätzliche Tests gewährleisten die richtige Ausrichtung und den unversehrten Zustand der Glasfaser.